Die Vermarktung der Wohnangebote über das Internet gehört mittlerweile zu den wichtigsten Marketingaktivitäten. Ein erfolgreiches System wünscht sich dort jeder. Viele Wohnungsinteressenten aber, die im Web nach Angeboten suchen, klagen über sehr ungünstige Wege bei der Wohnungsauswahl. Ein wichtiger Aspekt, dem wir nachgehen möchten.
Wie funktioniert eigentlich der Auswahlprozess?
Auf den meisten Websites der Immobilienwirtschaft gelangt
der Interessent über die typische Suchmaske zu den Angeboten. Mit den Kriterien Stadtteil, Zimmeranzahl, Quadratmeter und Kaltmiete muss dieser in der Regel seinen Wohnungswunsch definieren. Parameter, die nur begrenzt zum Erfolg führen können, denn die weichen Faktoren sind oft genauso wichtig. Theoretisch wären auch diese zu Auswahldaten zu machen,
die Suchmaske ist dafür aber zu unübersichtlich, gerade für unerfahrene User.
So bleibt dem Interessenten oft nur der Weg über die unselektierte Suche bzw. „Gesamtsuche“. Ein mühseliger Weg, der den User zwingt, sich alle Angebote anzuschauen. Je nach Gesamtangebot können dies bis zu 400 Wohnungen sein. So brechen viele User diese Suche zwischenzeitlich ab und verpassen ihre Traumwohnung.
Ist der gewohnte Weg auch der einzig mögliche?
Wer selbst einmal nach Wohnungen gesucht hat, kennt das Problem. Viele Interessenten werden so verschreckt, obgleich in den Datenbanken, tief versteckt, ihre Traumwohnung wartet. Das muss nicht so sein. „Datenbankgestützte Zielgruppenpakete“ heißt das Zauberwort, welches Hilfe verspricht. Diese Strategie dreht den Prozess einfach um. Ihre Kunden sind vom Lebensmitteleinkauf gewohnt, dass alle Produktgruppen, fein sortiert, einen bestimmten Platz im Supermarkt haben. Sie müssen danach nicht suchen: Sie wählen nur aus. Genau dies sollte auch der Interessent auf Websites können: Auswählen!
Das virtuelle Regalsystem
Um Wohnprodukte überschaubar zu präsentieren und so eine Auswahl zu ermöglichen, bedarf es Softwaresysteme mit der Möglichkeit von Zielgruppenpaketen. Die Anzahl der Anbieter am Markt ist noch begrenzt. Aber es gibt sie schon. Die API-gesteuerte Version der Immobilienscout24-Software, individuelle Entwicklungen und die NET-PR-Software „ImmoShop“ z. B. ermöglichen es, einen Teil oder das gesamte Wohnungsangebot in definierte Zielgruppenpakete zu gliedern. Alle Wohnungen sind in frei wählbare Kategorien, wie „Dachgeschosswohnungen“, „WG-Zimmer“, „Senioren-Wohnungen“ oder „Wohnungen im Stadtteil X“, strukturierbar. Die einzelnen Pakete können zielgruppenorientiert, bonusorientiert, produktorientiert, lageorientiert oder eben gemischt definiert werden. Das so entstandene virtuelle Regalsystem ermöglicht dem Interessenten eine schnelle und erfolgreiche Auswahl sowie den Anbietern, „Problemobjekte“ besser zu vermarkten. Natürlich sollte der Weg über die Datensuche parallel möglich sein. Die weberfahrenen und zielorientierten User werden es Ihnen danken.
Zielgruppenbereiche ohne konkrete Angebote
bewirken das Gegenteil
Auf Websites der Immobilienwirtschaft Zielgruppen anzusprechen, ist keine neue Strategie. Nur werden die Zielgruppenansprachen meist zu pauschal gehalten. Die Interessenten sind nach den Produktinformationen oftmals
doch gezwungen, das Suchformular oder das Telefon zu nutzen,
um konkrete Wohnangebote z. B. für den Bereich
Seniorenwohnen zu erhalten. Eine Barriere, die die User oft scheuen. Mögliche Online-„Abschlüsse“ werden somit verschenkt.
Die Situation beschreibt z. B. ein Online-Weineinkauf: Ihnen werden die Vorzüge der Weine aus Bordeaux besonders ansprechend visualisiert. Sie wollen nun unbedingt einen passenden Jahrgang bestellen und finden auf der entsprechenden Website den Hinweis „Aktuelle Angebote zu Bordeaux-Weinen erhalten Sie in unserem Kundencenter oder unter Telefon (4711) 0815 bei Frau Müller!“
Wie oft würden Sie diese „Website“ nochmals besuchen?