Modellvorhaben RE-GENERATIONENHAUS

Wobra investiert in das Bahnhofsumfeld

Modellvorhaben RE-GENERATIONENHAUS

WANDEL GENERIERT POTENTIALE
Das RE-GENERATIONENHAUS kombiniert die Ansprüche eines Stadtbewohners mit dem demografischen Wandel und den gestiegenen Anforderungen an einen schonenden Umgang mit der Natur. Es richtet sich an ökologisch orientierte Menschen mit Gemeinschaftssinn.

Unser RE-GENERATIONENHAUS deckt Potenziale auf, wandelt und wiederbelebt das Quartier der Bahnhofsvorstadt und trägt zur Bereicherung der gesamten Stadt Brandenburg an der Havel bei.

Repräsentative Architektur, ein attraktives Angebot an Geschäften und Dienstleistungen kombiniert mit Multifunktionalität und der Nutzung regenerativer Energien – DAS ist eine nachhaltige und zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Stadt Brandenburg an der Havel als attraktiver Wohn- und Lebensstandort.

GENERATIONEN STÄRKEN &
DIE GESELLSCHAFT NEU BELEBEN

Das RE-GENERATIONENHAUS bietet einen Ort, der das Zusammenleben verschiedenster Familienstrukturen und Generationen ermöglicht. Multifunktionalität, Barrierefreiheit und Kommunikationsmöglichkeiten sind die wichtigsten Eckpunkte. Gemeinschaftlich genutzte Orte wie Café, Terrasse, Fitnessbereich, Kinderbetreuung und Tagespflege kombiniert mit Geschäften des täglichen Bedarfs und dem gegenüberliegenden Medizinischen Versorgungszentrum bilden ein ganz neues Wohngefühl.

NATÜRLICHE LEBENSGRUNDLAGEN
Leben in der Stadt und im Grünen müssen keinen Widerspruch darstellen. Die Anlage des RE-GENERATIONENHAUSES öffnet sich nach Nordosten und gibt den Blick in eine große Freianlage frei. Zusätzlich ergänzen bepflanzte Terrassen, Balkone und Laubengänge das Freiraumkonzept und erhöhen die Aufenthaltsqualität. Begrünte Dachflächen verbessern die CO2-Bilanz.
Die für das Nutzungskonzept angestrebten Dienstleistungen sollen sich besonders auf die Lebensqualität des Standortes auswirken und ergänzend zum Gesundheitszentrum entstehen.

ENERGIEN, RESSOURCEN & ROHSTOFFE REGENERIEREN
Die Energieversorgung des RE-GENERATIONENHAUSES wird weitestgehend über regenerative Energien erfolgen, wobei der Energiebedarf insgesamt über ein sehr hohes Dämmniveau minimiert wird. Durch einen Sekundärwasserkreislauf wird Abwasser aufbereitet. So kann der Verbrauch von Trinkwasser und der Anfall von Abwasser um bis zu 50% reduziert werden.

Neu ist nicht nur die Architektur - auch das Konzept
des Hauses am Stadteingang Hauptbahnhof ist ein neues.
Nebenstehend das Konzept des Gewinnervorschlags der gemeinsamen Bewerber S & P Sahlmann
Leipzig & Uli Krieg Architekten.

08.01.2010 um 12:34 Uhr
Gemeinsamer Hof: Blumen- & Werderstraße

Die Pläne zur Hofgestaltung zwischen den Wobra-Gebäuden in der Blumen- und Werderstraße stehen fest. Neben 10 PKW-Stellplätzen entsteht hier eine grüne Oase für die Anwohner.

Neu gepflanzt werden hier Bäume wie Zierkirschen (Tokyo-Kirschen), Japanische Fächerahorne und Zaubernüsse. Im übrigen Hofbereich finden sich u. a. üppig blühende Sommerspieren, Deutzien und Strauchrosen. Die Ergänzung durch eine vorwiegend weiß und karminrot blühende Pflanzung aus Stauden wie Storchschnabel, Purpurglöckchen, Feinstrahl-Astern sowie Gräsern bildet ein harmonisches Gesamtbild.

Bänke laden die Mieter zum Verweilen ein. Gleich daneben ist ein Sandspielplatz und ein Spielgerät für die jüngsten Bewohner. Die Eingangsbereiche erhalten Kiesflächen mit einer Mischung aus Theumaer Fruchtschiefer.Mit der Verteilung von Findlingen wird dieses Thema in den Beeten der Eingangsbereiche wieder aufgenommen. Als kleine Häuschen ebenfalls schön „verpackt“, werden sich Müllplätze und überdachte Fahrradständer in den neu gestalteten Hof einfügen.

08.01.2010 um 12:32 Uhr

Das neue Dach reinigt die Luft

Baubericht von der Blumenstraße 2 – 10

Das neue Dach reinigt die Luft

Wieder setzt die Wobra auf innovative Technik. Bei der Sanierung des Hauses Blumenstraße 2 – 10 werden nicht nur die Grundrisse aktuellen Wohnansprüchen angepasst, auch im Dach steckt Technik auf der Höhe der Zeit.

Photokatalytische Dachziegel mit Titandioxid wandeln im Zusammenspiel mit Sonnenlicht giftige Stickoxide aus der Luft in Sauerstoff und Nitrat um. Da die meisten Ziegel heute schon gelegt sind, leistet das Gebäude bereits vor seiner Fertigstellung im August 2010 einen Beitrag zur Luftverbesserung.
Trotz energetischer Sanierung wird auch die Optik des Hauses nicht außer Acht gelassen und Ornamente und Putzstrukturen weitestgehend erhalten. Sogar die neuen Haustüren sind ein Nachbau der alten.

Die neuen Bewohner der 2- und 3-RaumWohnungen können sich letztlich auch auf eine Wohnungsausstattung und interessante Gundrissvarianten mit Qualitätsanspruch freuen.

08.01.2010 um 12:32 Uhr

 „Respekt vor der Leistung des Unternehmens“

Kaiserslauterer lobten Wobra-Stadtumbau

 „Respekt vor der Leistung des Unternehmens“

Unter dem Motto „Vom Osten lernen“ besuchte Anfang August eine Delegation aus Kaiserslautern mit Vertretern des kommunalen Wohnungsunternehmens BAU AG und der Stadt Kaiserslautern auf Einladung der Wobra Brandenburg an der Havel.

Wie meistert das Unternehmen Wobra die Herausforderung des demografischen Wandels und die damit einhergehenden veränderten Wohnansprüche? Was bietet sie Menschen, die vom Umland in die Stadt ziehen wollen? Kurz: Wie sieht der Stadtumbau, den die Wobra in Brandenburg an der Havel maßgeblich mitgestaltet, konkret aus?

Da die Probleme des demografischen Wandels in unserer Stadt grundsätzlich vergleichbar sind mit denen in der Pfalz, wollten die Gäste aus der Partnerstadt sich einmal vor Ort anschauen, welche Lösungen hier gefunden wurden und mit den Brandenburger Fachleuten ins Gespräch kommen. Die Delegation besichtigte daher die Abrissprojekte in Hohenstücken ebenso wie die Sanierungen in der Bahnhofsvorstadt und der Innenstadt.

„Es waren sehr informative Gespräche.“, resümiert Vorstand Höffner und lobt den Mut der Wobra-Geschäftsführung, das von externen Stadtplanungsprofis begleitete Stadtumbaukonzept auch umzusetzen: einerseits durch Abriss und Begrünung von Flächen in zentrumsferneren Bereichen, andererseits Sanierung im Stadtzentrum entsprechend der steigenden Nachfrage von Senioren, Alleinlebenden und kleinen Familien.
„Es ist ja auch Aufgabe von kommunalen Wohnungsunternehmen wie der Wobra oder unserer BAU AG, kommunale Infrastruktur zu erhalten und Stadtentwicklung in diesem Sinne zu betreiben.“, so Herr Höffner.
Begeistert war die Delegation von dem sensiblen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz und natürlich von der gelungenen Umfeldgestaltung. Besonderes Lob gab es auch für den Einbau von modernen Heizungsanlagen, die mit Holz und teilweise zusätzlich mit Solarenergie betrieben werden. „Ich kann nur sagen, dass die Brandenburger, die die Wobra als Vermieter gewählt haben, sich freuen können. Ich habe Respekt vor der Leistung des Unternehmens, das Antworten auf die Zeitfragen der Stadtentwicklung gegeben hat.“

Welche Wege die BAU AG in Kaiserslautern zur Lösung der Stadtentwicklungsprobleme geht, hatte eine Wobra-Delegation im Frühjahr dieses Jahres bei einem Besuch in Kaiserslautern erfahren können. So bringt die Partnerschaft unserer Städte auch ganz praktischen Gewinn, wenn es um die Entwicklung des Lebensraumes Stadt geht – egal ob in Ost oder in West.

24.09.2009 um 15:34 Uhr
Baufortschritt in Bahnhofsvorstadt und Ring

Blumenstraße 3 – 9
Bald mit Balkon zum grünen Hof

Seit gut zwei Monaten sind die fleißigen Handwerker in der Blumenstraße 3 – 9 zugange. Der zur Sanierung notwendige Abbruch ist jetzt fast abgeschlossen. Fenster wurden zu Balkonöffnungen für die künftigen Balkone an jeder Wohnung erweitert, alte Schornsteine abgerissen.

Um die im Dachgebälk hausenden Holzböcke zu beseitigen, musste das Kernholz der Dachbalken mindestens eine Stunde auf 60 °C erhitzt werden. Rund eine Woche Heizen wurden benötigt, um das in dem 700 m² großen Dach zu erreichen. Die umgebene Luft im Dachstuhl kam da schon längst auf 80 °C. Im Anschluss werden jetzt marode Balken ausgetauscht und das Dach frisch gedeckt.

Vollständig erneuert wird nun auch die Elektrik im Haus. Küche und Bad erhalten neue Fliesen im Nassbereich, bei denen einzelne Fliesen Akzente setzen werden. Der Boden im Bad wird ebenfalls gefliest werden.

Kostensparend und schön ist der Erhalt und die Aufarbeitung der alten Holz-Treppengeländer mit ihren dezenten Verzierungen. Ebenfalls günstig werden perspektivisch die Betriebskosten für Warmwasser und Heizung sein, denn auch hier investiert die Wobra in eine Holzpelletheizung.

Zieglerstraße 28 b – k

Barrierefrei mit historischen Farbtupfern

Auch in der Zieglerstraße ist die Sanierung im vollen Gange. Beginnend mit den Aufgängen f – k wird das gesamte Wohnhaus aus den 30er Jahren nahezu vollständig erneuert und verbessert. Wände und Schornsteine werden abgerissen, Fenster für Balkontüren erweitert.

Eine kleine Überraschung gab es im Dach – durch Tauben war Ungeziefer eingeschleppt worden. Hitze wird wiederum die Lösung bringen und die Tiere in der Zwischendecke abtöten.
Jede der 2- und 3-Raumwohnungen erhält einen Balkon zum Hof. Im Erdgeschoss wird über diesen auch ein barrierefreier Zugang zur Wohnung ermöglicht werden.

Interessant ist, dass im Treppenhaus noch die Wand- „Modefarben“ aus den 30er Jahren prangen – Pastelltöne in Tot, Gelb, Blau und Grün. Der Planer Alexander Möbius vom Architekturbüro Krieg möchte in der künftigen Flurgestaltung gerne auf diese Farben zurückgreifen und sie mit dem aktuellen Farbkonzept abgleichen.

Um die Sanierung zweckmäßig und dennoch günstig zu halten, werden die alten Schornsteinöffnungen für die Versorgungsleitungen genutzt, Böden teilweise erhalten und nicht zuletzt auch das Treppengeländer durch einfache Aufarbeitung wieder flottgemacht.

24.09.2009 um 13:52 Uhr

Einer für alle – alle für einen!

Mietergemeinschaft sparte ca. 2.900,– Euro Betriebskosten durch konsequente Mülltrennung

Einer für alle – alle für einen!

Acht Jahre ist es nun schon her, als sich Herr Erdmann daran machte, seine Nachbarn zu einem besseren Umgang mit ihrem Hausmüll zu motivieren. In mehr als 100 Gesprächen mit den Bewohnern des Wohnblocks Werner-Seelenbinder-Straße 72 – 78 und von diesen untereinander wurde es geschafft, den Restmüll so zu reduzieren, dass zwei der bisher vier Mülltonnen eingespart werden konnten.

Mit der letzten Betriebskostenabrechnung sparte jede einzelne Mietpartei dadurch gut 72,– Euro im Jahr an Kosten ein!
Dem Beispiel folgten nun auch die Bewohner des Nachbarblocks.

Konsequente Trennung heißt das Zauberwort, das dies ermöglicht. Durch die Beschäftigung mit den einzelnen Positionen der Betriebskostenabrechnung wie auch mit dem Thema Mülltrennung konnte festgestellt werden, dass einiges an Kosten eingespart werden kann, wenn man die mit der Entsorgung durch den „Grünen Punkt“ gegebenen Möglichkeiten nutzt.

Der zweite wichtige Schritt war dann, auch die Nachbarn davon zu überzeugen. Letztlich gilt bei Müllkosten wie bei den Musketieren „Einer für alle – alle für einen“, denn diese Kosten werden von der Hausgemeinschaft gemeinsam getragen.

Die Gespräche haben sich gelohnt und zudem auch eine verbesserte Aufteilung bei den Dienstleistungen rund um das Haus hervorgebracht. Der ganze Block teilt sich jetzt das Herausstellen der zwei Müllcontainer – jede Mietpartei ist durchschnittlich drei Mal im Jahr zuständig – und kümmert sich auch um die Sauberkeit im Umfeld sowie um die Vorgärten. Das spart noch einmal zusätzlich ca. 20,– Euro Betriebskosten für jeden im Jahr!

25.03.2009 um 17:15 Uhr

 Wieder Wobra-Baubeginn:

In der Blumen- und Zieglerstraße wird es jetzt schick

 Wieder Wobra-Baubeginn:

Nach den Sanierungen in der Werderstraße ist in diesem Frühjahr Baubeginn in der Blumen- und Ziegler­straße.

Die Häuser Blumenstraße 2 – 10 und die gegenüberliegenden Häuser 3 – 9 sollen bis Mitte 2010 ebenso schicke und moderne Angebote für alle Generationen in Bahnhofs- und Zentrumsnähe bereithalten.

Blumenstraße 3 – 9

Durch sensible Eingriffe in die Grundrissstruktur entstehen hier günstige 2-Raum-Wohnungen mit gemütlichen Essküchen und gefliestem Wannenbad. Zum grünen Innenhof öffnet sich jede Wohnung über einen geräumigen 5-m²-Balkon mit transluzenter (lichtdurchlässiger) Balkonverglasung.

In der neuen Fassade wird die ursprüngliche Gestaltung mit einer Struktur in erdigen Tönen modern nachempfunden werden. Akzente setzen zu guter Letzt die mit einem ebenfalls lichtdurchlässigen Vordach versehenen Hauseingänge.


Blumenstraße 2 – 10

Die Wohnanlage aus den fünfziger Jahren mit zum Teil noch erhaltenen zeittypischen Fassadenornamenten weist eine bunte Vielfalt von Wohnungstypen auf. Durch umfangreiche Eingriffe in die Grundrissstrukturen entstehen in den Häusern 2 und 4 zum Teil offene und durch Schiebetüren variable Raumszenarien. Die Häuser 6, 8 und 10 erhalten typische 2- und 3-Raum-Wohnungen mit Balkonanlagen zur ruhigen Hof- und Gartenseite.

Die Hauseingänge erhalten individuelle Farbakzente sowie integrierte Klingel- und Sprechanlagen.

Baustart in der Zieglerstraße! Auch in der Zieglerstraße 28 B – K wird in diesem Frühjahr mit der Umsetzung der schon vorgestellten Sanierungspläne begonnen.

25.03.2009 um 15:45 Uhr

Gern gefördert

die Wobra als zuverlässiger Partner der ILB

Gern gefördert

Im Gespräch mit Frau Tamara Gebser vom Bereich Immobilien/Mietwohnungen der ILB (InvestitionsBank des Landes Brandenburg)

Frau Gebser, welche Projekte unterstützt die Landesbank im Bereich Mietwohnungen?
Die ILB fördert Sanierungs- und Modernisierungsprojekte in der Wohnungswirtschaft, die eine nachhaltige Stadt- bzw. Quartiers-entwicklung und Angebotsverbesserung insbesondere für junge Familien und Menschen ab dem 55. Lebensjahr zum Ziel haben. Hinzu kommen die Erfordernisse im Hinblick auf eine umweltfreundliche Sanierung, welche auch durch die KfW Förderbank unterstützt werden, deren Partner wir sind.

Sie sind schon seit Längerem die Ansprechpartnerin der Wobra bei der ILB. Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit der Wobra in den letzten Jahren?
Für die Umsetzung unserer gerade genannten Zielstellungen habe ich die Wobra immer wieder als zuverlässigen Partner erlebt. Wenn wir Projektänderungen für erforderlich hielten, wurden diese zügig bearbeitet. Ebenso zügig erfolgte dann die Umsetzung wie z. B. in den letzten zwei Jahren im Bereich der Brandenburger Innenstadt.

Wie hoch sind die Fördersummen für die Wobra?
Wir fördern mit zinsverbilligten Darlehen und Zuschüssen für die Schaffung des barrierefreien Zugangs zu Gebäuden und Wohnungen.
Aktuell arbeiten wir mit der Wobra bei mehreren, insgesamt ca. 16 Mio Euro umfassenden Investitionsprojekten in Bahnhofsvorstadt und Ring zusammen. 254 moderne Wohnungen inklusive Wohnumfeldgestaltung sind hier im Bereich Werder- und Blumenstraße sowie Jacob- und Zieglerstraße im Entstehen. Die Wobra investiert ca. 33 % der Gesamtsumme aus Eigenkapital. Aus unserem Hause kommen ca. 7 Mio. Euro Darlehen und Zuschüsse aus Förderprogrammen des Landes Brandenburg und ca. 5 Mio. Euro aus den Wohnungsbauprogrammen der KfW Förderbank.

Sehen Sie Besonderheiten bei den Wobra-Projekten im Vergleich mit anderen Partnern?
Eine Besonderheit ist das Projekt in der Jacobstraße. Mietwohnungen mit Betreuungs-angebot durch einen sozialen Träger und zusätzliche Gemeinschaftsräume sind ein interessantes Konzept. Auch die Berücksichtigung einer energetischen Sanierung im Hinblick auf günstige künftige Betriebskosten ist zukunftsweisend. Ansonsten ist, wie ich schon sagte, die Zuverlässigkeit sehr angenehm in der Zusammenarbeit.

Vielen Dank!

25.03.2009 um 15:39 Uhr

Es geht voran!

Die drei Wobra-Baustellen in der Werderstraße

Es geht voran!

Werderstraße 35 – 38
Überraschung: Marderkot und Deckenkonstruktion

Das Generationenwohnprojekt in der Werderstraße 35 – 38 nimmt Formen an. Tragende Wände wurden durch Stützbalken ersetzt und der Abriss im Innern ist beendet. Nun stehen hier die Beräumung des Schutts, der Rohbau neuer Wände und Türöffnungen sowie das Verlegen von Elektro- und Sanitärleitungen auf dem Plan.

Außen sind die beiden Häuser voll eingerüstet und warten auf den nun folgenden Voll-Wärmeschutz. Die neuen Fenster sind schon montiert.

Im Außengelände bzw. Hof wird parallel ein altes Gewerbeobjekt abgerissen, um Freiraum für einen schönen Mieterhof zu schaffen.

Die Überraschung gleich zu Baubeginn – zunächst musste der Kammerjäger gerufen werden. Grund: in jedem Raum des alten Hauses hatten Marder ihren Kot hinterlassen. Obwohl der Estrichboden sowieso mit dem Bau herausgerissen wurde, musste der Kot erst einmal gründlich entfernt werden, da dessen beißender Gestank für die Arbeiter unzumutbar gewesen wäre.

Eine weitere Überraschung brachte die Deckenkonstruktion im Haus. Hier wurden in den 50er Jahren so genannte L-Decken eingebaut. Diese bestehen aus zahlreichen Beton-L-Profilen, welche miteinander verbunden sind. Solche Decken sind natürlich stabil. Aber die Überraschung hier: die Decken reagieren sensibel auf durchgehende Bohrungen. Eine neue, aber leistbare Herausforderung für die Architekten und Statiker des Büros Uli Krieg Architekten.
Die Bauzeit wird das aber nicht beeinträchtigen.

Werderstraße 29a – 29c
„Jetzt ist am wenigsten Haus da“

Auch die Haussanierung nach den Plänen der S&P Sahlmann Leipzig liegt gut in der geplanten Zeit. „Jetzt ist am wenigsten Haus da“, fasst Projektleiter Herr Chwalek den aktuellen Zustand zusammen. Die Abrissarbeiten im Innern zum Grundrissumbau sind abgeschlossen. Jetzt geht es neben der Beräumung des Schutts an die Dämmung der Fassade und den Einbau der Fenster.
Zwischenzeitlich erarbeitet wurde das künftige Hofkonzept. Viel Platz zum Spielen und Toben bietet der Hof dann für die Jüngsten. Ein Grillplatz für die Älteren entsteht hier ebenso wie zwei Wäscheplätze und diverse Fahrradständer. Ebenfalls hofseitig wird eine Rampe zum Erdgeschoss des Hauses entstehen, welche dieses barrierefrei zugänglich macht.

Zurzeit erarbeiten die Planer das Farb- und Materialkonzept für den Innenausbau, also u. a. die Art der Fliesen und des Fußbodenbelags.


Werderstraße 14/15
Wärmedämmung, Fenster und Abbrucharbeiten sind fertig – Jetzt wird es schick gemacht.

Wärmedämmung, Fenster und Abbrucharbeiten sind fertig – jetzt wird alles schick gemacht. Hier ist die Sanierung von allen drei Wobra-Baustellen in der Werderstraße am weitesten fortgeschritten. An der Hülle fehlt nur noch der Putz. Die Wärmedämmung und die neuen Fenster sind schon angebracht.

An den neuen Fensterrahmen lugt schon an den Stellen, an denen die Transportschutzfolie entfernt ist, das schöne Rot der Rahmenfarbe hervor, welches später gezielte Akzente an der Fassade setzen wird. Im Inneren ist der Abbruch nicht mehr benötigter Wände, Öfen, Installationen, Tapeten und Bodenbeläge abgeschlossen.
Nun werden Roh- und Trockenbauer die neue Raumaufteilung zu kleinen aber feinen 4-Raum-Wohnungen umsetzen. Um in den Bädern Platz für eine Badewanne zu haben, werden die Küchen etwas kleiner. Sie bieten aber immer noch genügend Platz für ein gemütliches Frühstück.

Auf dem Dachboden findet sich schon die Haltekonstruktion für die künftige Solaranlage. Diese wird zukünftig helfen die Betriebskosten des Hauses zu reduzieren. Platz zum Wäschetrocknen gibt es hier aufgrund der alten Dachkonstruktion keinen. Zu diesem Zweck wird aber ein großer Raum im Souterrain hergerichtet .

„Mit der Bauzeit liegen wir gut im Plan“, so Architektin Uta Zerjeski vom Brandenburger Architekturbüro braunschweig.architekten. Im Mai soll alles fertig sein.

10.12.2008 um 12:27 Uhr

Mehr Platz für barrierearmes Wohnen in der Jacobstraße

Wohnen mit Service – das Stadtteilhaus Jacobstraße

Mehr Platz für barrierearmes Wohnen in der Jacobstraße

Aufgrund des hohen Bedarfs ist nun auch das Nachbarhaus Jacobstraße 28 mit in das Projekt zum barrierearmen Wohnen in der Innenstadt aufgenommen worden. Nach dem Abriss des alten Gebäudes wird sich ein Neubau an die geplanten baulichen Veränderungen in der Jacobstraße 25/27 anfügen und diese z. B. durch eine Durchfahrt zum Hof ergänzen.

Wenn in der Jacobstraße 25 – 28 Ende 2009 / Anfang 2010 die Möbelwagen vorfahren, können sich die neuen Mieter auf ein sicheres und freundliches Zuhause in der Innenstadt Brandenburgs freuen.
Die Hauskrankenpflege für Jedermann hat zusammen mit der Wobra dieses betreute Wohnprojekt entwickelt.

Das Motto: „Sicher und angenehm wohnen und nur die Hilfen in Anspruch nehmen, die man wirklich benötigt.“ Ein späterer Umzug in ein Pflegeheim kann hier vermieden werden.

In den Ein- (32 – 34 m²) und Zweiraumwohnungen (42 – 51 m²), die man über einen verglasten Fahrstuhl bequem erreicht, ist alles barrierefrei ohne Schwellen hergerichtet. Balkone runden das Bild zum Innenhof hin ab.

Der große Klubraum im Erdgeschoss wird für gemeinsame Veranstaltungen der Mieter genutzt. Beim Tanztee über den Sportnachmittag bis hin zum Kartenspielerkreis wird Mann oder Frau schnell Kontakt zum Nachbarn finden.

Der großzügige Innenhof, auf dem sich auch Stellplätze für den PKW befinden, wird park­ähnlich angelegt. Hier findet man Ruhe und immer ein Plätzchen auf den Bänken. Die sommerlichen Grillfeste finden einmal im Jahr ihren Höhepunkt beim großen Sommerfest. Fantastisch ist die Nähe zur Innenstadt, zu vielen Ärzten und zum „Haus der Begegnung“, in dem viele Veranstaltungen mit Gleichgesinnten erlebt werden können.

Durch jahrelange Erfahrung hat Jedermann ein Sicherheits-und Betreuungskonzept entwickelt, welches ein Optimum an Hilfe bietet und eine im städtischen Vergleich preiswerte Grundbetreuungspauschale ermöglicht. Für schnelle und unkomplizierte Hilfe, auch im Notfall, ist rund um die Uhr gesorgt.

Sven Rohde
Geschäftsführer Hauskrankenpflege
für Jedermann e. V.

01.10.2008 um 13:19 Uhr